Inhalt:

Erneuerung einer Wurzelkanalbehandlung

Häufig kommt es vor, das der erste Versuch einer Wurzelkanalbehandlung misslingt.

In einer auf eine Behandlungart spezialisierten Praxis, die routinemäßig mit immer den gleichen Schwierigkeiten zu tun hat, ist die Prognose für die einzelne Behandlung erwiesenermaßen wesentlich besser.

Zu möglichen Schwierigkeiten gehören Verkalkungen (Obliterationen) des Wurzelkanals, machmal des gesamten Wurzelkanalsystems. Abgebrochene Feilen zum Reinigen des Kanals, die aus vorherigen Behandlungen stammen und den Zugang zu der eigentlichen Entzündung verschliessen. Unzureichende Zahnfüllungen mit Spaltenbildungen geben den Bakterien die Möglichkeit, in einen wurzelgefüllten Zahn einzudringen und das gesamte Kanalsystem und den darum liegenden Knochen erneut zu infizieren.

Der Ausbildungsgrad und die technische Ausstattung einer Spezialistenpraxis unterscheidet sich grundlegend von einer allgemeinzahnärztlichen Praxis. Durch die wesentlich größere Häufigkeit der gleichen durchgeführten Behandlungen in einem speziellen Bereich ist die Bewältigung von Schwierigkeiten während einer Behandlung Routine, bei einer Wurzelkanalbehandlung wird die Reinigung (Desinfektion) des Wurzelkanalsystems wesentlich effizienter und damit ergibt sich die bestmögliche Prognose für den Zahn.

Nach den Empfehlungen der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn, Mund und Kieferheilkunde), der DGZ (Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung) und den Empfehlungen der Bundeszahnärztekammer (www.bzaek.de) sollte bei einem Zahn mit einer unzureichenden Wurzelfüllung, mit Schmerzen oder ohne, zuerst der Erneuerungsversuch gestartet werden. Erst danach ist an die Option einer Wurzelspitzenresktion zu denken, die dann ein versierter Endochirurg vornehmen sollte.

Lesen Sie unter Behandlung- Revisionsbehandlung mehr zu diesem Thema










nach oben